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Tipps und Tricks

Fonds und Marktwert

Der Marktwert von Immobilien ist ein komplexes Thema.

So können zwei gleichwertige in der Nachbarschaft liegende Immobilien, die von der Lage und dem Gebäudetyp vergleichbar sind, doch erheblich unterschiedliche Marktwerte aufweisen.

Wenn das eine Gebäude voll vermietet ist und das vergleichbare Gebäude Leerstand aufweist und renoviert werden muss, ist mit sehr unterschiedlichen Kosten in den vergleichbaren Häusern zu rechnen.
Bei der Bewertung von Immobilien kann am Ende der Bewertung immer nur ein einziger Marktwert genannt sein, der viele Aspekte wie Mietverträge und deren Laufzeiten, Zukunftsprognosen usw. einbezieht.

Bei offenen Immobilienfonds zählen mehr Aspekte als nur die Wertermittlungsverordnung oder nur die Miete.
Heute zählen in Bereich der offenen Immobilienfonds hauptsächlich die Verzinsungserwartungen von Investoren.

Immobilienfonds reagieren auf aktuelle Marktpreise und müssen sehr flexibel gehandhabt werden.
Dazu sind Manager im Einsatz, die nah am Markt sein müssen, um schnell und adäquat reagieren zu können.

International gibt es zahlreiche Bewertungskriterien von Immobilien, die trotz unterschiedlicher Handhabung zum gleichen Ergebnis kommen. Immobilienmarktpreise reagieren auf alle Ereignisse am weltweiten Kapitalmarkt.
In Deutschland sind Bauingenieure und Architekten die Bewerter von Fonds.

Ein Vorteil der offenen Immobilienfonds ist, dass Anleger beliebig viele Anteile an das Fondsmanagement zurückgeben können, es sei denn, es wäre gerade Krisenzeit und auf die Idee kämen so viele Anleger zur gleichen Zeit, dass die Reserven des Fonds nicht ausreichen, auszuzahlen.
In solchen Fällen entscheidet der vereinbarte Vertrag.

Immobilienfonds müssen transparent sein, was leider trotz einiger Bemühungen nicht als positives Ergebnis vorliegt, wenn Anleger wie im Falle Scope und Kan Am um ihre Einlagen fürchten müssen.
Trotz hoher Renditen sind die offenen Immobilienfonds offensichtlich nicht so sicher, dass ein Anleger heute noch die Gewissheit haben kann, dass am Ende seine Einlagen auch wieder für ihn da sind.

Solchen Fonds geht schnell mal die Luft aus, wenn Anleger 20 Prozent des Fondsvermögens erhalten wollen und Mutterfonds stehen nicht zur Fondsstützung dahinter.

Wer keine Freude daran hat, sich um eine eigene Immobilie zu kümmern, ist in Immobilienfonds richtig.
Als Anleger kann man hier Miteigentümer sein ohne die Pflichten eines Eigentümers übernehmen zu müssen.