Für alle, die immer schon von „einem Platz an der Sonne“ geträumt haben, gibt es jetzt wahre Schnäppchen: griechische Immobilien sind seit Bekanntwerden des griechischen Staatshaushaltes so günstig wie nie zuvor.
Zwar galt Griechenland noch nie als besonders teures Urlaubsland, und auch Immobilien konnten im Vergleich zu Deutschland, Österreich oder der Schweiz immer schon halbwegs günstig erworben werden, aber solche Tiefstpreise wie jetzt gab es noch nie. Kein Wunder, denkt man an die Berichte über die extrem kritische Lage des griechischen Staatshaushaltes, immer mehr wohlhabende Griechen legen ihr Geld außerhalb der Heimat an, dadurch sinken natürlich auch die Preise auf dem Immobilienmarkt rasant. Wer extrem viel Geld hat, kann vermutlich sogar in naher Zukunft eine richtige Insel sein Eigen nennen.
Stieß der Vorschlag von britischen und deutschen Politikern, Griechenland solle doch seine Inseln verkaufen, um seinen Staatshaushalt zu sanieren, anfangs auf heftigen Protest seitens der griechischen Regierung, so denken die Griechen jetzt ernsthaft darüber nach, einen Teil ihrer über 1000 Inseln zu verkaufen. Wer nicht ganz soviel Geld hat, aber trotzdem ein Haus am Mittelmeer besitzen möchte, der sollte sich jetzt schnell am griechischen Markt umsehen, die Grundstückspreise sind auf einem historischen Tiefstand. Wer plant, ein Einfamilienhaus in Griechenland in bester Lage zu bauen, der kann diesen Traum schon für 150.000 Euro in die Tat umsetzen.
Jedoch sollte man auch die speziellen griechischen Besonderheiten im Kopf haben, bevor an einen eventuellen Hausbau in Griechenland gedacht wird. Im Gegensatz zu Mitteleuropa gibt es in Griechenland oftmals keine fixen Grundstücksgrenzen, teilweise sind Grundstücke aus Steuergründe gar nicht als Grundstück angemeldet, oder sind als Waldgrundstücke bezeichnet, obwohl dort kein einziger Baum wächst – in diesem Fall darf das Grundstück dann auch nicht bebaut werden. Anlageexperten raten ganz Mutigen sogar, noch ein bißchen zu warten, es sei möglich, dass die Immobilienpreise in Griechenland in den nächsten ein bis zwei Jahren noch weiter fallen werden, womit das Haus am Mittelmeer noch billiger werden würde. Im Moment seien die Grundstückssteuern in Griechenland noch minimal im Vergleich zu Westeuropa, dies könnte sich allerdings bald ändern, die griechische Regierung hat nämlich im Zuge des strikten Sparprogrammes angekündigt, künftig die Grundstückssteuern auf westeuropäisches Niveau anheben zu wollen.
Wer also auf Nummer Sicher gehen will, der sollte schnell zuschlagen, der Erwerb von Grundstücken in Griechenland ist für EU-Ausländer relativ problemlos, laut EU-Richtlinien müssen EU-Ausländer genauso behandelt werden wie Einheimische. Auch für Schweizer Staatsbürger und Liechtensteiner sowie Norweger gibt es im Rahmen des Schengenabkommens spezielle Vereinbarungen, so dass diese im Wesentlichen den EU-Europäern gleichgestellt sind.