USA: Hilfe für Immobilienbesitzer

Die US-Regierung hat Immobilienbesitzern ihre Unterstützung zugesichert. Eine Finanzspritze soll Schuldnern beim Abbezahlen der Raten entlasten.

Mit den Geldern aus dem 50 Millionen US-Dollar schweren Rettungspaket für den Immobilienmarkt will Washington die monatlichen Raten von Millionen von Immobilienschuldnern reduzieren. Das erklärte nach Informationen der Agentur “Reuters” heute das US-Finanzministerium. Desweiteren sollen Gläubiger, die zu hohe Zinsen von ihren Schuldnern nehmen, ihre Forderungen gegen Aushändigung einer Barzahlung zurücknehmen – oder eine deutlich niedrigere Rendite in Kauf nehmen. Geholfen werden soll laut “Reuter” vor allen denjenigen unter den Hauskäufern und Bauherren, die eine Immobilie ohne den Besitz von Eigenkapital erwerben wollten. Die dafür notwendigen, teuren Zweitkredite (Second-Lien Mortgages) hätten viele US-Bürger in den guten Zeiten vor der Wirtschaftskrise aufgenommen und würden durch sie nun in ihrer finanziellen Existenz bedroht.

Bürokratieabbau geplant

Zusätzlich zu dieser finanziellen Unterstützung sollen auch bürokratische Hindernisse abgebaut werden, die die Durchsetzung von Obamas Immobilienhilfeplans behindern. Bisher seien die entsprechenden Finanzspritzen nur in unzureichendem Maße bei den Privatleuten angekommen, berichtet “Reuters” weiter. So hätten Gläubiger eine Reduzierung ihrer Forderungen bislang blockieren können. Solche Blockaden sollen in Zukunft verhindert werden, um das Chaos auf dem US-Immobilienmarkt in den Griff zu bekommen.

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