Häuser, Wohnungen, Grundstücke uvm. auf Ihrem Immobilien spion .de
 

Finanzierung

Aktien oder Bausparen

Natürlich gibt es heute zahlreiche andere Formen, den Wunsch nach den eigenen vier Wänden zu realisieren.
Nicht nur der Bausparer verfolgt das Ziel, für die eigene Immobilie zu sparen.
Auch Anleger in Akteinfonds haben das Bestreben und den Traum vom eigenen Haus.

Aktienanlage

Jemand der sein Geld in Aktien anlegt, beteiligt sich mit seinem Geld an einem Unternehmen und übernimmt mit dieser Beteiligung enorme Chancen und das entsprechende Verlust-Risiko.

Als Aktienanleger sind sozusagen die Chancen größer und schneller, wenn alles gut geht und mit größerem Risiko behaftet, wenn es nicht gut geht.
Der einzelne Anleger ist mitten drin in einer Art Kollektiv, dessen Verluste zu tragen sind, wenn es welche gibt. Sein Geld ist investiert im großen Topf vieler Sparer, die sich den Traum vom eigenen Haus erfüllen wollen.

Bausparen

Als einzelner Bausparer fließen monatliche Bausparbeträge auf sein individuelles Konto und ergeben Zinsen für das angelegte Geld. Bei einer Mindestlaufzeit von 7 Jahren kann der Bausparer nach Ablauf der 7 Jahre sein zinsgünstiges Darlehen zu den selbst ersparten rund 40 Prozent der Bausumme bekommen.

Ein Bausparer dieser Art schont sicher die Nerven, da er nicht das Verlust-Risiko anderer Anlagearten zu spüren bekommt. Mit dem Run auf die Börse ab den 90 er Jahren haben sich manche Anleger nach Verlusten doch wieder gerne auf die sichere Seite des Bausparens verlegt.

Im Jahr 2002 legten deutsche Bausparer 99 Milliarden Euro in Bausparverträgen an, während zum gleichen Zeitpunkt 166 Milliarden Euro in Aktien investiert wurden.
Im Jahr 2005 gab es laut Auskunft der Landesbausparkassen über 9,5 Millionen Bausparverträge allein auf der Seite der elf Landesbausparkassen. Mit weiteren Bausparern die bei privaten Instituten ihre Bausparverträge abgeschlossen haben, kam die Gesamtzahl der Bausparer auf 26 Millionen.
Die Bausparguthaben und die Bau-Darlehen erhöhten sich in ihrer Gesamtheit als Bausparsumme in Deutschland um 600.000 Milliarden Euro.

Vor- und Nachteile

Natürlich sind die Menschen, die sich den Traum von der eigenen Immobilie erfüllen möchten, durch das viele Hin und Her in der politischen Diskussion einerseits und Instabilitäten an der Börse andererseits verunsichert, wie denn nun der sicherste Weg zum eigenen Haus zu nehmen ist.

Deshalb sind auch Booms in Aktien und Booms in Bausparverträgen unter diesen Aspekten zu betrachten. Dennoch ist der Bausparvertrag auch heute noch eine zeitgemäße Anlageform, auch wenn sie von Einigen als zu unflexibel und damit nicht mehr zeitgemäß beschrieben wird.
So schnellte zum Beispiel mit der möglichen Streichung der Wohnungsbauprämie die Anzahl der Bausparverträge erheblich in die Höhe.

Die Tendenzen werden von den Markt-Experten dahingehend beschrieben, dass es mit der Vergabe der staatlichen Zuschüsse zum Bausparen natürlich immer weiter viele Bausparer geben wird, möglicherweise aber das Gesamtvolumen niedriger werden wird, da in den vergangenen Jahren zwei Gruppen an Bausparern die Hauptkunden der Bausparkassen waren.
Zum einen schlossen vorwiegend die Geburtsjahrgänge um 1960 neue Baursparverträge ab, deren Eigentumsquote gering ist und auf der anderen Seite gab es vermehrt Bausparer im mittleren Alter, die das ersparte Geld durch einen Bausparvertrag für Renovierungen und entsprechende Vorhaben einsetzen wollen.